2002 fand Maggie Gyllenhaal in der S&M-Fantasie "Secretary" ihren Mister Grey. Und der hieß auch noch ganz "Twilight"-mäßig Edward.©

Die Macht der "guten alten Vögelei"

Die Aufregung über die Mutti-Erotik von "Shades of Grey" ist so groß wie der Erfolg der Bücher. Im Grunde ist die Reihe für jeden ein Lustgewinn: die Autorin, die Kritiker und die Sado-Maso-Szene. Von Sophie Albers

Am Anfang war das Wort. Genau genommen 1664 Seiten voller Wörter mit der Geschichte einer jungfräulichen Studentin namens Anastasia Steele, die sich in den reichen sexy Sadisten Christian Grey verliebt und mit ihm ins "Spielzimmer" verschwindet. Es folgte das, was die Buchindustrie speicheltriefend "Phänomen" nennt: 31 Millionen Bücher aus der Feder einer britischen Hausfrau mit fesselnder Fantasie haben sich bisher weltweit verkauft. In Großbritannien sogar schneller als die anderen Gelddruck-"Phänomene" "Harry Potter" und "Twilight". Nun überschwemmt "Shades of Grey" von E.L. James auch den deutschen Buchmarkt: 500.000 Erstauflage. 200.000 Zweitauflage. Bestsellerlisten gestürmt, so der Verlag......

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